¡Feliz cumpleaños! – 40 Jahre Radioschulen in Guatemala!

Im Jahr 1979 hat Franz Tattenbach SJ in Guatemala das IGER („Instituto Guatemalteco de Educación Radiofónica“) gegründet. Doch dieses Bildungsinstitut mit seinen Radioschulen ist alles andere als Geschichte...

Knapp ein Drittel der Menschen in Guatemala sind Analphabeten: Allgemeine Armut, die Folgen von 40 Jahren Bürgerkrieg oder auch nur die schiere Entfernung zur nächsten Schule versperren vielen Bürgern den Weg zu Schulbildung. Das IGER schafft Abhilfe durch Radioschulen: Sie bieten mittlerweile über 40.000 eingeschriebenen Hörern zuhause hochwertige Bildungsprogramme bis hin zum Erreichen eines Hochschuldiploms.

Mehr als Wissensvermittlung

Doch bei IGER geht nicht nur um formale Bildung sondern ebenso um „den Auftrag zur Werteerziehung, Stärkung der familiären Integration und persönlichen Lebensverantwortung“, stellt Andreas Walch vom deutschsprachigen IGER-Freundeskreis klar: Konkret seien das aktuell etwa kostenlos ausgegebene Studienmaterialien zu durchaus umstrittenen Themen wie Schutz der Kinderrechte, Antikorruptionserziehung, Gewaltprävention oder Migration. Walch: „Aktuell sticht das Lernheft zu Fragen der Sexualität heraus, das an alle interessierten Bildungsmultiplikatoren herausgegeben wird“ – die Broschüre sei eine „beeindruckende und herausragende Publikation in einem nach wie vor sehr männlichkeitsdominierten Land, wo solche Themen gerne unterdrückt oder ideologisch vereinnahmt werden.“ Ein Beweis für die Qualität der Angebote sind auch die IGER-Lehrbücher: „Sie finden mittlerweile Anklang bei etlichen Privatschulen und auch einigen staatlichen Schulen in Guatemala“, berichtet Walch.

Allerdings: „Ohne die Spenderschar in Deutschland wäre das Programm nicht zu stemmen“, räumt Andreas Walch ein und bittet im Namen der Menschen in Guatemala um unsere Unterstützung.

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