Jesuit Volunteers

Sich auf den Weg machen, in eine neue Kultur eintauchen, in einem Sozialprojekt der Jesuiten mitarbeiten, sich für mehr Gerechtigkeit in unserer Einen Welt einsetzen – all das können Sie für ein Jahr als Jesuit Volunteer. Unser internationaler Freiwilligendienst richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren.

Die Jesuitenmission bietet seit über zehn Jahren Freiwilligeneinsätze in Partnerprojekten in Osteuropa, Afrika, Asien und Latein­amerika. Das Freiwilligen­programm „Jesuit Volunteers“ ist eine Kooperation der drei deutschsprachigen Jesuiten­missionen Deutschland, Österreich, Schweiz unter der Leitung der Jesuitenmission in Nürnberg.

Mitleben und mitarbeiten!

Patrick, Magdalena und Samuel waren in Bulgarien.

Die Freiwilligen leben und arbeiten für ein Jahr in einem Sozial­projekt mit und passen sich den dortigen Lebensge­wohn­heiten einer Jesuiten­kommunität, eines Schwestern­ordens, einer Wohn­gemein­schaft oder eines Internates an. Die Einsatz­stellen der Jesuit Volunteers verteilen sich weltweit. Von Bosnien bis Indien, von Rumänien bis Kenia, von Bulgarien bis Peru: Einer unserer Schwer­punkte ist Osteuropa, hinzu kommen ausgewählte Stellen in Afrika, Indien und Latein­amerika.

Keine Altersbeschränkung nach oben

Unser Freiwilligendienst richtet sich nicht nur an junge Schul­abgänger oder Studierende. Wir haben bewusst keine Altersbe­schränkung nach oben festgelegt. Es gibt immer wieder Freiwillige, die ein Jahr Auszeit von ihrem Beruf nehmen oder sich nach der aktiven Berufsphase den Traum eines Auslandsjahres erfüllen. Die Mischung aus jüngeren und älteren Volunteers empfinden wir als sehr bereichernd.

Was genau machen unsere Freiwilligen?

Pro Jahr haben wir Plätze für etwa 25 Freiwillige. Die Einsatzfelder sind vielfältig: Die Freiwilligen arbeiten mit Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Behinderungen, alten und kranken Menschen, Obdach­losen oder Flüchtlingen – aber auch für Ingenieure oder im IT-Bereich gibt es Einsatzmöglichkeiten bei unseren Projektpartnern. Hier einige Beispiele:

  • Eine Ergotherapeutin betreut Menschen mit Behinderungen in Tuzla/Bosnien.
  • Ein Techniker kümmert sich in Ranipet/Indien um Solartechnik in einer Gewerbeschule.
  • Eine Sozialpädagogin engagiert sich in der Missionsstation Makumbi/Simbabwe.
  • Ein Theologe begleitet Sterbende in einem Hospiz in Timisoara/Rumänien.
  • Eine Abiturientin arbeitet in einem Projekt für Straßenkinder in Piura/Peru mit.
  • Ein junger Lehrer unterrichtet an einer jesuitischen Schule in Dodoma/Tansania.

Ein Teil unserer Stellen ist im Rahmen der Bundesprogramme „weltwärts“ oder „IJFD“ (Inter­natio­naler Jugend­freiwilligendienst) anerkannt. Den Einsatz­ort wählen wir in der Vorbereitungs­phase gemeinsam mit den zukünftigen Freiwilligen und unseren Projektpartnern aus, denn die persönlichen Wünsche und Kompetenzen sollen mit den Anforderungen des Projektes zusammen­passen. Hier finden Sie unsere Rahmen­bedingungen und Bewerbungs­unterlagen für einen Freiwilligen­einsatz.

Freiwilliger werden: Jesuit Volunteers berichten

Raphael Mayr

„Stadt der Kinder“ heisst das Projekt in Guadalajara, Mexiko, in dem Raphael 2017/18 im Einsatz war. 110 Kinder und Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen sind hier im Internat untergebracht, Raphael unterstützt die LehrerInnen und ErzieherInnen.

Maria Plank

Marias Einsatzgebiete in Timisoara, Rumänien erstrecken sich von der Mitarbeit in der Suppenküche über die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen bis zur Begleitung von PatientInnen im Hospiz. Mehr über ihre Erfahrungen gibt es auf ihrem Blog zu lesen.

Lea Weber

Auf ihrem Blog erzählt Lea von Indien. Sie lebte 2017/18 für ein Jahr in der Gandhi Ashram School in den Bergen Nordindiens, in Kalimpong. Sie hilft beim Musikunterricht und den Orchesterproben, denn in dieser Schule lernt jedes Kind ein Musikinstrument. Kinder, die aus entlegenen Bergdörfern kommen, sind im angeschlossenen Internat untergebracht.

Sebastian Riedel

Sebastian war vom Juli 2017 bis Juli 2018 in Tamil Nadu/Indien im Einsatz. Er unterrichtete am Loyola College in Vettavallam Englisch und die wichtigsten EDV Anwendungsprogramme. Das College möchte vor allem den Schwächsten und Marginalisierten in der indischen Gesellschaft Zugang zu guter Bildung ermöglichen. Sebastian berichtet auf seinem Blog.

Lena Lantos

Lena Lantos hat im letzten Jahr neben der Vorbereitung für das Freiwilligenjahr ebenso viel Zeit für Abiturprüfungen aufgewandt und wird am 10. August nach Guadalajara in Mexiko fliegen um dort bei „Hellen Keller“, eine Schule für Blinde und Sehbehinderte Kinder das Lehrpersonal zu unterstützen. Das Ziel der Schule ist, die Kinder soweit auszubilden, dass sie in einen normalen sozialen Alltag integriert werden können. So lernen sie beispielsweise die Brailleschrift zu lesen und zu schreiben. Mehr auf Lenas Blog.

Marlen Weingartmann

Marlen Weingartmann aus Weiz in der Steiermark hat vor kurzem die Matura abgeschlossen und wird am 23. August für ein Jahr lang als Freiwillige nach Piura in Peru reisen. Dort wird Marlen im Projekt CANAT mitarbeiten. Hauptziel von CANAT ist es, benachteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine grundlegende Schul- oder eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen und sie zugleich vor Ausbeutung im Kontext von Kinderarbeit zu schützen. Hierfür hat CANAT zwei untergegliederte Projekte: „Manitos Creciendo“ und „Manitos Trabajando". In ihren Rundbriefen wird sie über ihre Erfahrungen berichten.

Unser Team für die Jesuit Volunteers

Unsere AnsprechpartnerInnen für Deutschland, Österreich und die Schweiz (v.li.): Sarah Lechler (D), Trieu Nguyen SJ (D, Rückkehrer-Arbeit), Nicole Endres (D, Koordinatorin), Ann-Kathrin Ott (AT), Rossemary Brückner-Hospedales (D), Sabrina Bispo (CH).

Tel. (+49) 0911 2346-150
E-Mail: Team Nürnberg

Tel. (+43) 1512 5232-56
E-Mail: Team Wien

Tel. (+41) 044 26621-30
E-Mail: Team Zürich

Mit MAGIS nach Mittelamerika!

11.-27. Januar 2019:
Reise zum Weltjugendtag

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