Hilfe für syrische Flüchtlinge

„Im Fokus unserer Arbeit steht im Moment die Unterstützung von Kindern. Sie leiden unter der Vertreibung, aber auch unter den schrecklichen Geschehnissen, die sie miterleben. Selbst wenn sie nicht direkte Opfer sind, stehen ihre Familien doch unter einem Trauma.“ Nawras Sammour SJ, Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdiensts Mittlerer Osten/Nordafrika

Welle der Zerstörung trifft auch Jesuiten

Die Welle der Zerstörung verschont auch den Flüchtlingsdienst der Jesuiten (JRS) nicht. Im September 2012 war das Deir Vartan Centre, ein jesuitisches Bildungs- und Begegnungszentrum in der Altstadt von Aleppo, Schauplatz der Kämpfe zwischen den Regierungstruppen und den Rebellen. Ein paar Wochen zuvor hatte der JRS das Zentrum zum Glück aus Sicherheitsgründen geschlossen und seine Angebote für die Flüchtlinge an einem anderen Ort fortgesetzt. Deshalb wurden weder JRS-Mitarbeiter noch Hilfesuchende bei den Kämpfen verletzt. Wann und ob der JRS seine Arbeit im Deir Vartan Centre wieder aufnehmen kann, ist noch ungewiss.

Deir Vartan: Ein Zentrum der Begegnung in Aleppo

Deir Vartan war ein Ort, an dem irakische Flüchtlinge und vertriebene syrische Familien einander begegneten und gemeinsam lernten, ihr Leben und ihre Gemeinschaft neu aufzubauen. Hier lagerten die Helfer Kleiderspenden, Lebensmittel und Medikamente. Heute sind nur noch die Trümmer übrig. Aber auch wenn die Gebäude teilweise zerstört sind - der Geist von Deir Vartan bleibt in den Menschen lebendig und auch die Arbeit des JRS in Aleppo geht weiter.

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