Loyola-Gymnasium Prizren, Kosovo

Die Hoffnung eines jeden Landes liegt in den Kindern. Sie gestalten die Zukunft. – Im Loyola-Gymnasium im Kosovo lernen die Jungen und Mädchen ein gemeinschaftliches und verantwortungsvolles Miteinander in dem jungen, krisengeplagten Land.

Schüler und Lehrer erzählen:

P. Walter Happel SJ, Direktor des Loyola-Gymnasiums:

„Das Gymnasium ist eine Schulart, die seine Schüler auf Führungspositionen in den verschiedensten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und auf qualifizierte Berufe vorzubereiten hat. Die Entwicklung der Kulturgrundfertigkeiten Schreiben, Rechnen, Lesen ist dabei unbestritten eine wichtige Aufgabe. Aber das allein wäre zu einseitig. Es geht vielmehr darum, die Vielfalt individueller Begabungen unserer Schüler zu entdecken, anzuregen, zu fördern und auszubilden. Um die individuellen Fähigkeiten seiner Schüler zu erkennen, muss sich der Lehrer des einzelnen Schülers annehmen. Er muss ihn nicht nur beobachten, er muss ihn auf seinem Weg des Sammelns und Reflektierens von Erfahrungen begleiten, und er muss ihn ermutigen, daraus lernend neue Erfahrungen zu wagen. So haben der Schüler und seine Entwicklung im Mittelpunkt des Interesses zu stehen.“

Biondina Shehu ist Schülerin am Loyola Gymnasium in Prizren.

Biondina Shehu , Schülerin des Loyola-Gymnasiums:

„Ich erinnere mich gern an den ersten Tag am Loyola-Gymnasium. Der Schulhof war voll mit Schülern und Schülerinnen, die sich zum ersten Mal trafen. Um ehrlich zu sein, die Schule erinnerte mich an einen Flughafen, wo viele Menschen sich trennten und zusammentrafen. Heute habe ich sehr viele Freundschaften geschlossen und genieße das Leben am Loyola-Gymnasium.“

Blend Arllati, Schüler des Loyola-Gymnasiums:

Blend Arllati ist Schüler am Loyola Gymnasium in Prizren.

„Mir gefällt das Leben im Internat sehr. Erstens weil der ganze Tagesablauf geplant ist und wir uns meistens auch an diesen Plan halten. Zweitens, weil ich hier mit Freunden zusammenlebe. Wir haben viel Spaß und verbringen die ganze Zeit zusammen, egal ob wir lernen, Hausaufgaben machen, Sport treiben, Essen etc., wir machen alles zusammen. Was mir im Internat nicht so gut gefällt, sind die ganzen Regeln (für jede Kleinigkeit), an die wir uns halten müssen. Aber wie ein Sprichwort sagt: „Regeln sind dazu da, um gebrochen zu werden“. Das tun wir manchmal auch, meist unabsichtlich und bei nicht so strengen Regeln wie den Müll raustragen, unsere Zimmer sauber zu machen etc. Aber ich finde, das macht das Leben hier im Internat viel interessanter und aufregender. Ich bin einfach froh, hier zu sein.“

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