Zyklon Idai: das große Aufräumen

„Jetzt kommen die Krankheiten und der Hunger“: Pater Costa bangt um die Situation in den Katastophengebieten.

Knapp drei Wochen nachdem Zykon Idai das südöstliche Afrika heimgesucht hat, wird deutlich, vor welcher gewaltigen Aufgabe Betroffene und Helfer stehen. Allein in Mosambik wurden 91.000 Häuser zerstört, 500.000 sind ohne Obdach. Stehen wir gemeinsam unseren afrikanischen Partnern bei!

Cholera-Ausbruch fordert erste Todesopfer

Im Xavier-Netzwerk, einem Zusammenschluss jesuitischer Hilfsorganisationen aus Europa, Kanada und Australien, stehen wir in ständigem Austausch mit unseren lokalen Partnern. Die Jesuiten sind seit vielen Jahrzehnten in den vom Zyklon Idai betroffenen Ländern präsent. Sie haben das Vertrauen der Menschen vor Ort und die Erfahrung, sie zu begleiten, um die Folgen dieser Tragödie zu verarbeiten. Teile der Provinzen Simbabwe/Mosambik und Malawi/Sambia, die bereits vor Idai unter chronischem Nahrungsmittelmangel litten, zählen jetzt zu den am schlimmsten betroffenen Gebieten dieser Naturkatastrophe leidet. Vielerorts gibt es keinen Strom, das Trinkwasser, Nahrungsmittel und Medikamente sind knapp. Es werden bereits die ersten Todesopfer einer grassierenden Cholera-Epidemie gemeldet.

„Die Menschen teilten, was sie hatten“

Betroffen sind auch viele kirchliche Einrichtungen, etwa das Gebäude der Jesuitengemeinschaft im mosambikanischen Beira, das ein Noviziat beherbergt hat. P. Virgílio Costa SJ, wurde in der Nacht des 15. März, gemeinsam mit zwei Novizen Zeuge des Unglücks – aber auch der Hilfsbereitschaft und Solidarität danach: „Bereits am Morgen danach begannen die Menschen, einander zu helfen und sich zu organisieren. Viele Menschen unserer Gemeinde haben ihre Häuser verloren. Auch die Kirche wurde komplett abgedeckt. Obwohl wir in den folgenden Tagen viele Begräbnisse hatten und jeder in irgendeiner Weise betroffen war, teilten die Menschen, was sie noch hatten.“

Aber auch drei Wochen danach sei, so Pater Costa, die Lage alles andere als entspannt: „Jetzt kommen die Krankheiten und der Hunger.“

Schüler im Einsatz

In beiden betroffenen Jesuiten-Provinzen laufen die Hilfsmaßnahmen auf Hochtouren: Gemeinden und Schulen sammeln Geld, Kleidung, Decken, Nahrung und Medikamente. Agbonkhianmeghe E. Orobator SJ, Präsident der Jesuit Conference of Africa and Madagascar, berichtet: „Über den Jesuiten-Hilfsfonds der Provinz Simbabwe-Mosambik ist es gelungen, die erste Lieferungen von Hilfsgütern in die zerstören Gebiete zu bringen.“ Ermutigend sei auch der Einsatz von Schülern und Lehrern jesuitischer Schulen.

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