München für Peru

Juan José Chuquisengo ist einer der berühmtesten Musiker Perus. Mit Kollegen aus Lateinamerika tritt der Konzertpianist am 28. Mai in seiner Wahlheimat München zugunsten benachteiligter Kinder in den Anden auf.

In seinem Berufsalltag spielt Juan José Chuquisengo in ausverkauften Häusern, seine Aufnahmen für das Label „Sony Classical“ sind Top-Seller der internationalen Klassik-Szene, eine Auszeichnung des renommierten „Kennedy Center for the Performing Arts“ spricht für sich: Juan José Chuquisengo gilt als einer der besten Pianisten Lateinamerikas.

Doch Juan José Chuquisengo, der in seiner Heimat das Musizieren einst ohne Lehrer und nur nach Gehör gelernt hatte, hat bei all dem Ruhm niemals seine Wurzeln vergessen und engagiert sich kontinuierlich für soziale Projekte. In Peru hat er mit Benefizkonzerten eineinhalb Million Euro eingespielt und jetzt selbst ein ein soziokulturelles Projekt initiiert: Konzerte in entlegenen und verarmten Regionen der Anden, „auf Höhen zwischen 3.500 und 4.200 Meter“, berichtet er, „für Menschen, die nie die Gelegenheit hatten, ein Konzert zu besuchen.“ Für sein Engagement wurde er von seinem Heimatland als „Kultur-Botschafter Perus“ ausgezeichnet.

Jetzt greift er auch in München für seine benachteiligten Landsleute in die Tasten. Das jesuitische Projekt SPEISERÄUME versorgt täglich 1000 Kinder und Jugendliche mit einer warmen Mahlzeit, gewährt ihnen Obdach und bietet, so Chuquisengo, „Bildung, Betreuung und Gehorgenheit“. Am Sonntag, 28. Mai (16 Uhr) organisiert der Pianist mit Musikern aus anderen lateinamerikanischen Ländern im Kulturzentrum Hasenbergl im Münchner Norden (Blodigstraße 4) ein Benefizkonzert zugunsten der SPEISERÄUME – Motto: „Musik als Quelle der Hoffnung“






Juan José Chuquisengo: Konzert auf 3.700 Meter Höhe.

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