JWL Afrika: Hoffnungsträger für den Frieden

Hinter ihnen liegt Flucht und Vertreibung, die Diplome könnten für die Absolventen und ihre Communities Sprungbrett in eine bessere Zukunft sein.

Die jesuitische Regis University in Colorado ist eine der renommiertesten Hochschulen der Vereinigten Staaten. 62 ihrer Absolventen sind in diesem Jahr Studierende aus afrikanischen Flüchtlingslagern. Sie haben erfolgreich das Programm Jesuit Worldwide Learning (JWL)  durchlaufen.

28 Studenten aus Kakuma (Kenia) und 34 aus Dzaleka (Malawi) haben im Juli ein Diplom in den interdisziplinären „Liberal Studies“ erworben: „Die Regis University ist stolz auf diese herausragende Gruppe“, freut sich Regis-Probst Janet Houser: „Sie haben Hindernisse überwunden und eine starke Arbeitsmoral an den Tag gelegt, um an ihr Ziel zu kommen.“

„Wo werden meine Fähigkeiten gebraucht?“

JWL bietet Flüchtlingen und anderen marginalisierten Menschen weltweit eine akademische Ausbildung. Grundlage ist ein Programm aus Online-Kursen und Lerngruppen vor Ort. Für ihr Diplom haben die Absolventen ein geistes- und sozialwissenschaftliches Grundstudium und  Zusatzleistungen in den Bereichen Sozialarbeit, Didaktik oder Wirtschaft absolviert.

Bei der Abschlussfeier in Kakuma bat Houser die Absolventen, „sich nicht mit dem Diplom zufrieden zu geben“, sonden zu überlegen: „Was soll ich damit machen? Wo werden meine Fähigkeiten gebraucht?“ Mit ihren akademischen Abschlüssen sind die Absolventen nicht nur ein leuchtendes Beispiel für andere junge Flüchtlinge weltweit, sondern echte Hoffnungsträger für ihre Heimatländer: „Kritische, lösungsorientierte Persönlichkeiten auszubilden, ist der Schlüssel zum Frieden“, betont JWL-Präsident Peter Balleis SJ.

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