Einfach anfangen! Bausteine für eine gerechtere Welt

Klimakrise, Extremwetter, Artensterben, wachsende Ungleichheit, die Pandemie und ihre Folgen: Schaffen wir es noch, die Katastrophen aufzuhalten? Lohnt sich Engagement, wenn Klima-Kipppunkte schneller kommen als vorhergesagt? Ja, sagt Dr. Jörg Alt SJ: Wir können es schaffen, denn wir haben alles, was wir brauchen, um eine sozialere und nachhaltigere Wirtschaft und Gesellschaft anzugehen. Wie das funktioniert, erklärt er ab 16.08. in seinem neuen Buch.

Freilich: Immer noch glauben viele, die gegenwärtige Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft mit ihrer Erzählung und Verheißung von freien Märkten, freiem Unternehmertum, freien Kapitalflüssen, Wachstum, Innovation und Effizienz sei alternativlos, auch für die Lösung der Probleme der Gegenwart. Dabei ist sie Mitverursacherin unserer heutigen Miseren, und viele der diskutierten Lösungen sind nichts als „Greenwashing“, ein Weiter-So in neuem Gewand.

„Einfach anfangen“ im Kampf gegen die Klimakrise! Jörg Alt SJ im weltweit Podcast

Die Gegenvision ist mehrheitsfähig und machbar

Dies können wir nur überwinden, wenn wir realisieren, dass unsere eigentlichen, oft durch Werbung, Wettbewerb und Konsum verdrängten, Vorstellungen von einem „guten Leben für alle“ ganz an-dere sind: Wir wünschen uns einen Zugewinn an Freiheit und Frei-zeit, Gesundheit und Bildung, eine saubere und sichere Umwelt, in-takte soziale Beziehungen, mehr Hilfsbereitschaft, eine bürgernahe Politik und andere Dinge, die wir unter den gegenwärtigen Umständen kaum verwirklichen können.

Hier gilt es anzusetzen: Statt weiteren Wohlstandswachstums herkömmlicher Art brauchen wir ein verändertes Verständnis von Wohlergehen.

Jörg Alts neues Buch liefert den Nachweis: Eine Gegenvision zur herrschenden Ideologie des Neoliberalismus wird nicht nur zu mehr Glück und Zufriedenheit führen, sondern sie ist schon jetzt mehrheitsfähig. Das belegen Erfahrungen aus der Corona-Pandemie, Meinungsumfragen oder von Bürgerinnen und Bürgern selbst entwickelte Politikvorschläge. Und: An Geld fehlt es erst recht nicht, denn die Milliarden aus den Corona- und Katastrophen-Rettungspaketen können auch hierfür herangezogen werden.

"Ein besseres Leben, eine bessere Welt sind zum Greifen nah. Wir haben alles, das wir brauchen. Wir müssen nur aufhören, auf die falschen Propheten und Experten zu hören, sondern unseren Wünschen vertrauen und einfach anfangen, in unseren jeweiligen Lebenskontexten das Richtige anzugehen und umzusetzen.“
(P. Dr. Jörg Alt SJ)

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