Das Stigma überwinden

Kakuma, im Norden Kenias, ist eines der größten Flüchtlingslager der Welt. Hier leben 160.000 Menschen unter prekären Bedingungen. Besonders schwer haben es Kinder mit Handicaps: Sie leiden nicht nur unter der allgemeinen Situation, sondern werden oft ausgegrenzt und benachteiligt. Programme des Jesuiten-Flüchtlingsdiensts (JRS) für Kinder mit besonderen Bedürfnissen und ihre Familien bringen einen Wandel.

Schon seit 1995 wendet sich der JRS in seiner Arbeit im Lager vor allem jenen Geflüchteten zu, die besonderen Schutz brauchen. Entweder, weil sie eine Behinderung haben, an einer mentalen Krankheit leiden oder von sexueller Gewalt bedroht sind. Es sind knapp 300 Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene, die mit ihren besonderen Bedürfnissen Bildung und Förderung erfahren. Ziel ist, die Kinder in den normalen Unterricht einzugliedern. Für die Eltern gibt es Hilfestellungen für den Umgang mit ihren Kindern. Ansatz des Projekts: Indem wir Flüchtlingen mit Handicaps helfen, ihr individuelles Potenzial zu entwickeln, sensibilisieren wir ihre Umgebung gleichzeitig dafür, dass sie Fähigkeiten haben und dieselben Rechte wie alle anderen.

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