Das Ostergeheimnis im Dreiklang

Zusammen mit unseren Projektpartnern und Helfern weltweit wünschen wir schöne Feiertage – mit einem Bild des indischen Künstlers Jyoti Sahi und Gedanken von P. Trieu Ngyuen SJ zur Karwoche und Ostern:

Auch wenn uns die Ärzte bescheinigen, von Kopf bis Fuß topfit zu sein, treiben uns doch jeden Tag die Endlichkeit des Lebens, Leiden und Sterben um. Irgendwann und irgendwie spüren wir auch die eigene existenzielle Not und das Leid anderer. Wer sich der eigenen Endlichkeit bewusst ist und damit auch der Heilsbedürftigkeit, beginnt, dem Sinn des Ganzen auf den Grund zu gehen. Es drängt uns, uns von innen heraus auf die Reise des Lebens zu begeben. So wird Ostern in voller Radikalität erlebt.

Wer am Ende des Lebens ankommt, akzeptiert viele der Widrigkeiten menschlicher Endlichkeit, aber auch Liebe, Hoffnung und Solidarität. Am Ende unserer Existenz bleibt die Dankbarkeit für das Leben, dass das Leben im Grunde ein Geschenk ist. Leben und Tod sind kein zusammenhangsloses Nebeneinander, sondern ein Spannungsbogen. Das Ostergeheimnis im Dreiklang: sein Leiden, Sterben und Auferstehung zeigen uns, dass wir uns aus der Widrigkeit des Lebens selbst nicht befreien können, aber Ostern macht klar: Unsere Endlichkeit ist nicht das Ende.
„Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn.“ (Phil. 1:21)

Trieu Nguyen SJ

Bild: Auferstehung, Jyoti Sahi, Indien.

Pater Trieu Ngyuen SJ.

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