„Dankbarkeit ist die Quelle alles Guten...“

...sagte Ignatius von Loyola, Gründer des Jesuitenordens. Mit der Kampagne „Trotzdem dankbar!“ geben Jesuiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mitten in der zweiten Welle der Corona-Pandemie gemeinsam mit vielen anderen Menschen eine Antwort auf die Krisenstimmung. Auch unsere Partner weltweit und Begünstigte unserer Projekte sagen „Danke!“ – gerade jetzt!

„Das Team des Jesuiten-Flücht­lings­diensts (JRS) in Uganda ist auch in diesen kritischen Monaten der Pandemie gut gelaunt, angetrieben von unserer Mission, den Vertriebenen in Not zu dienen, für sie einzutreten und sie zu begleiten. Und ich als Landesdirektor bin allen Mitarbeitern sehr dankbar für ihr Engagement und ihren selbstlosen Dienst.“

Frido Pflüger SJ, JRS Uganda

 „Ich bin alleinerziehende Mutter. Meine eigene Mutter wurde 2013 von Rebellen getötet, mein Vater und mein Ehemann wurden entführt. Bis heute weiß ich nicht, ob beide noch leben. Der JRS hat mir und meiner Familie vielfach geholfen, etwa indem ich Englisch lernen und eine Schneiderausbildung absolvieren konnte. Der JRS zahlt die Schulgelder meiner Kinder und unterstützt die Familie während COVID-19 mit Essensgutscheinen. Ohne die Unterstützung durch den JRS wäre unser Leben sehr, sehr schwer, COVID-19 hat uns alle hart getroffen: keine Arbeit, kein Einkommen. Ich bin dem JRS sehr dankbar.“

Docus Kabuyayas, Goma / Demokratische Republik Kongo

„Meine Eltern können nicht lesen und schreiben, aber ich habe es geschafft und meinen Bachelor in Mathematik absolviert. Ich bedanke mich für die Unterstützung durch den JRS und dafür, dass sich die Organisation um die Bedürfnisse der benachteiligten Menschen in meiner Gemeinschaft kümmert. Ich bin allen Unterstützerinnen und Unterstützern sehr dankbar, die mir geholfen haben, meinen Traum wahr werden zu lassen.“

Iqbal Safi (33), erster einheimische Dozent am Technical Institute in Herat / Afghanistan (HTI)

„Ich bin in Thingangyun, einem Slum von Yangon, aufgewachsen und habe als Arbeiter in einer Elektrofabrik etwas Geld verdient. Dann habe ich angefangen, im Projekt der Jesuiten Englisch zu lernen. Nach zwei Jahren konnte ich an dem Jahreskurs im Community College teilnehmen und habe mein Englisch sehr verbessert. Mein Traum war es, einen Job zu finden, wo Englisch die Arbeitssprache ist. Aber das ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Glücklicherweise konnte ich dann bei den Jesuiten als Englischlehrer anfangen. An der Dagon Universität habe ich parallel mit einem Psychologiestudium begonnen. Ich bin dankbar für die Studien- und Arbeitserfahrungen am Community College.“

Aung Min Khant, Yangon / Myanmar

Und wofür sind Sie dankbar..?

Eine dankbare Lebenshaltung ist Kern der ignatianischen Spiritualität. Der Tages­rück­blick lenkt den Blick auf all die Dinge, die an einem Tag gut gelaufen sind. Für diese solle man danken. Studien beweisen, dass eine dankbare Lebenshaltung das Immunsystem stärkt und Menschen krisenresistenter macht. Auf der Community-Wall von jesuiten.org können wir unsere Momente teilen und uns gegenseitig inspirieren. Das Teilen vervielfältigt die Wirkung der Dankbarkeit und ermutigt dann auch andere

„Trotzdem dankbar!“: mitmachen!

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