Amazonien: Covid wird zur Katastrophe

Massengrab für Opfer von Covid-19 in Manaus/ Brasilien. Bilder: Repam

Fast 56.000 Tote, knapp 2,3 Millionen Infektionen, die Dunkelziffern sind hoch: Das Corona-Virus trifft vor allem die indigenen Gemeinschaften der länderübergreifenden Amazonas-Region mit voller Wucht und verschärft den Kampf um ihren bedrohten Lebensraum.

In den Amazonas-Gebieten sind nach Angaben des kirchlichen Amazonien-Netzwerks Repam bislang 55.593 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben. Laut einem am Mittwoch, 17.03. 2021, auf der Website des lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM veröffentlichten Berichts wurden insgesamt 2.229.173 Infektionen registriert.

Die Zahlen umfassen die Meldungen von Gesundheitsbehörden aus Kolumbien, Peru, Ecuador, Bolivien, Brasilien, Suriname und Guyana. Aus Venezuela liegen keine verlässlichen Daten vor. Repam erstellt monatlich einen länderübergreifenden Bericht zur Lage im Amazonas, um über die Auswirkungen der Pandemie auf die dort lebenden indigenen Völker zu berichten.

kna

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