Amazonas-Brände: Angst vor dem „Punkt ohne Wiederkehr“

Profitgier und die Folgen der Brandstiftung: Der Amazonas brennt. Foto: REPAM

Seit Wochen brennt der Amazonas, die brasilianische Polizei ermittelt gegen Viehzüchter als mutmaßliche Brandstifter. Während Präsident Jair Bolsonaro das Ausmaß der Zerstörung kleinredet, warnt das katholische Netzwerk „Red Eclesial PanAmazónica“ einen Monat vor der Amazonas-Synode vor einer „ernsten Bedrohung für die ganze Menschheit“.

In einer Erklärung des Amazonas-Netzwerks weisen der Vorsitzende Kardinal Claudio Cardenal Hummes OFM, sein Stellvertreter Pedro Cardenal Barreto SJ und Geschäftsführer Mauricio López darauf hin, dass die menschgemachten Faktoren „Klimawandel und Waldrodungen, Brände und Änderungen im Landnutzungsrecht“ Amazonien „an einen Punkt ohne Wiederkehr führen“. „Im Einklang mit Papst Franziskus“, der in der Umweltenzyklika „Laudato Si“ den Zusammenhang von globaler Armut und Umweltzerstörung beleuchtet, fordern sie die Weltbevölkerung auf, „sich der ernsten Bedrohung bewusst zu sein, die Stimme zu erheben und konkrete Wege für ein friedliches, aber entschlossenes Handeln zu finden und einzufordern.“

Gemeinsam die Vielfalt erhalten

In Brasilien und anderen Anrainerstaaten haben 26 Schulen des jesuitischen Werkes Fe y Alegría ein länderübergreifendes Netzwerk gespannt. Sie unterrichten die Kinder in den indigenen Sprachen und kämpfen für den Schutz der bedrohten Kultur- und Naturvielfalt am Amazonas.

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