Abschluss einer erfolgreichen Bildungsinitiative

Die Kampagne Global Education Initiative (GEI) startete im Jahr 2015, um Flüchtlingen auf der ganzen Welt neue Lebensgrundlagen durch Bildung zu ermöglichen. Bis Ende 2019 wurden 359.175 Menschen ausgebildet – die Ziele damit ein Jahr früher als geplant erreicht.

Herausforderung angenommen

Vor fünf Jahren stellte Papst Franziskus den JRS mit folgenden Worten vor eine Herausforderung: „Einem Kind einen Platz in der Schule zu geben, ist das schönste Geschenk, das ihr machen könnt.“ Als Antwort darauf startete der Jesuiten-Flücht­lings­dienst im Jahr 2015 die globale Bildungsinitiative (GEI), die ursprünglich als Mercy in Motion-Kampagne bezeichnet wurde. Flüchtlingen auf der ganzen Welt sollten lebensverändernde Bildungs- und Lebensgrundlagen geboten werden.

Ein früher und erfolgreicher Abschluss

„Unser Ziel für Ende 2020 war es, die Zahl der Personen, die in unseren Bildungs- und Lebensunterhaltsprogrammen betreut werden, von 150.000 auf 250.000 zu erhöhen und zusätzliche 35 Millionen US-Dollar für diese Arbeit und die notwendige institutionelle Stärkung aufzubringen. In dieser Zeit haben wir weltweit 359.175 Menschen ausgebildet 41 Millionen US-Dollar für unsere Ziele gesammelt, die wir nun ein Jahr früher als geplant erreicht haben. Wir sind sehr dankbar dafür!“, schreibt der JRS.

Bildung ist das A und O

Als Mission der Gesellschaft Jesu spielt Bildung für den JRS eine essentielle Rolle. Da mehr als die Hälfte aller Flüchtlinge Kinder sind, ist eine qualitativ hochwertige Bildung ebenso wichtig, wie Nahrung, Kleidung und Unterkunft. Bei mehr als 16 Millionen Menschen in langwierigen (fünf Jahre oder länger) Vertreibungssituationen kann Bildung nicht optional sein. Bildung bietet Vertriebenen Zugang zu Sicherheit, Hoffnung und wirtschaftlichen Möglichkeiten.

Das richtige Werkzeug für die Zukunft

Mit der Bildungsinitiative GEI hat der JRS sichere und stabile Lernumgebungen für Flüchtlingskinder geschaffen oder verbessert. Die Bildungskampagne bietet älteren Flüchtlingen das Werkzeug, um eine Zukunft für ihre Familien aufzubauen und zum Wachstum und zur Stabilität ihrer Gemeinschaften beizutragen.

Bildungs- und Ausbildungsprorgramme für alle

Dank des Erfolgs der Kampagne war der JRS in der Lage weitere wichtige Initiativen zu starten:

  • Ein globales Lehrerausbildungsprogramm, das Unterrichtskapazitäten aufbaut und Lehrerinnen und Lehrern hilft, ein integratives Umfeld zu schaffen, in dem Kinder ihr Potenzial entfalten können.
  • Eine Bildungseinheit, die auf einen verbesserten Bildungszugang von Mädchen abzielt und auf bereits bestehenden Pilotprojekten im Tschad und in Malawi aufbaut.
  • Stipendien, die es Flüchtlingen und Vertriebenen ermöglichen, lokale Schulen und Internate zu besuchen. Sie fördern die Integration in ihre Gemeinden.
  • Das JRS Pathfinder-Programm bietet Flüchtlingen eine professionelle und postsekundäre Ausbildung, einschließlich digitaler Fähigkeiten und anderer Skills, die den Lebensunterhalt garantieren.
  • Ein integratives Bildungsprogramm, das von einem Pilotprojekt für Kinder mit besonderen Bedürfnissen im kenianischen Flüchtlingslager Kakuma inspiriert ist.

Bildungschancen aufrechterhalten

Gerade in dieser Krise können wir nicht von dem herausfordernden Tempo zurücktreten, das wir festgelegt haben. Es steht zu viel auf dem Spiel. Derzeit sind weltweit fast 80 Millionen Menschen vertrieben. Die COVID-19-Krise hat Schulen und Bildung auf der ganzen Welt geschlossen, verzögert und gestört. Bildungschancen sind wichtiger denn je; der JRS muss Wege finden, um junge und ältere Lernende gleichermaßen zu begleiten, insbesondere diejenigen, für die die globale Bildungsinitiative die Türen der Bildung geöffnet hat.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung dieser wichtigen Initiative.

Jahresbericht 2019
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