Willi will helfen

Eine Reise zu Flüchtlingsfamilien an der türkisch-syrischen Grenze

Vor ziemlich genau einem Jahr hat Willi Weitzel einen Plan gefasst: Mit einem LKW voller Hilfsgüter bis an die türkisch-syrische Grenze zu fahren, um Flüchtlingskindern eine Freude zu bereiten. Aus der anfänglichen Idee ist ein Konzept geworden, das Konzept wurde verfeinert, es wurde Spielzeug, Kinderkleidung, Stifte, Hefte und vieles mehr für die syrischen Kinder gesammelt. Und dann ging es tatsächlich mit dem LKW auf die Straße Richtung Syrien.

Dass die Idee keine Idee geblieben ist, liegt wahrscheinlich auch daran, dass Willi Weitzel eben Willi Weitzel ist. Wie aus dem Namen der Kinderserie „Willi will’s wissen“, aus welcher er bekannt ist, zu schließen ist, muss Willi seine Ideen auch umsetzen. So auch diese.

Willis Grenzerfahrungen

Willi wurde von seinem Bruder und einem Kamerateam sowie Journalisten auf seiner Reise begleitet. So ist ein Roadmovie entstanden, das für die ganze Familie (für Kinder und Erwachsene ab sechs Jahren) interessant und lehrreich sein kann. Auf der Reise gab es einige Tiefschläge zu verkraften, von Hängematten als Betten und Essen aus der Dose abgesehen, waren nicht alle Grenzen offen für den LKW voller Hilfsgüter. Auch wer eigentlich ’nur helfen’ möchte, steht manchmal vor einem unüberwindbaren Hindernis. Wer mehr über diese Reise erfahren möchte, kann auf dem Blog Willi will helfen nachlesen und im Bildarchiv stöbern. Außerdem ist auch der Film „Willis Grenzerfahrungen" bestellbar über Ikarus Filmproduktion.

Soviel sei verraten: Am Ende schaffen es Willi und seine Begleiter sicher nach Antakya, einer Stadt in der Türkei direkt an der syrischen Grenze. Von dort ist der Krieg, den wir aus den Medien kennen, auf einmal ganz nah und real. Hier trifft Willi die Mitarbeiter des Jesuitenflüchtlingsdienstes (JRS) und der Partnerorganisation KADER. Stefan Hengst SJ, ein Jesuit aus Deutschland, hat das Kinderzentrum in Antakya mitaufgebaut. Das Zentrum ist ein Ort, an dem die Kinder ihre Erlebnisse von Krieg, Flucht und Verlust verarbeiten können. Sie erhalten psychosoziale Betreuung aber auch einfach die Möglichkeit zu malen, zu singen, zu spielen und Kind zu sein.

Wenn Sie das Projekt für Flüchtlingskinder in Antakya unterstützen möchten, spenden Sie an:

Jesuitenmission
Liga Bank
IBAN: DE61750903000005115582 
SWIFT-BIC: GENODEF1M05

Stichwort: X36418 Willi will helfen

Weitere Informationen über die Arbeit des Jesuitenflüchtlingsdienstes in Syrien und den Nachbarländern finden Sie hier: JRS Syrien und JRS Nordirak.

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