JRS: Geflüchteten eine Stimme geben

Seit über vierzig Jahren dient der Jesuitenflüchtlingsdienst (JRS) in Krisen- und Fluchtregionen, aber auch in Aufnahmeländern weltweit, Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden, ganz gleich welcher Herkunft und Konfession sie sind: durch humanitäre Hilfe, mit Bildungsangeboten und medizinischer, psychosozialer und anwaltschaftlicher Unterstützung

Einer von 100 Menschen ist auf der Flucht

Ende 2020 befanden sich weltweit 82,4 Millionen Menschen auf der Flucht: Das ist die größte Zahl an Vertriebenen, die je verzeichnet wurde, nämlich ein Prozent der Welt­be­völke­rung. 34 Millionen der Vertriebenen sind Kinder. Nicht eingerecht sind Menschen, die vor Klima­wandel und Umweltzerstörung fliehen, ihre Zahl könnte bis zum Jahr 2050 auf bis zu 200 Millionen ansteigen.

JRS: Seit 40 Jahren da, wo die Not am größten ist

In vielen betroffenen Weltregionen unterstützen wir unsere Partnerinnen und Partner vom Jesuiten-Flücht­lings­dienst JRS: Unter dem Eindruck der humanitären Ka­tastrophe der vietnamesischen „Boat People“ gegründet, dient der JRS seit 1980 in Krisen­ und Fluchtregionen, aber auch in Aufnahmeländern weltweit,  Menschen,  die  aus  ihrer  Heimat  vertrieben  wurden, ganz  gleich welcher Herkunft und Konfession sie sind: durch humanitäre Hilfe, mit Bildungs­angeboten und medizinischer, psychosozialer und anwaltschaftlicher Unterstützung.

Bildung für Afghanistan

Das ländliche Afghanistan mit einen uralten Traditionen und Lebensweisen ist eine archaische Welt. Der Krieg hat tiefe Wunden in die Seelen der Menschen geschlagen. Mit ihrer Bildungsarbeit haben die Jesuiten in den vergangenen 15 Jahren Vertrauen gewonnen, um vor allem den Mädchen Türen zu öffnen.
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Ostafrika: „Sichere Häfen“ für Frauen und Kinder

Kakuma, im Norden Kenias, gilt als eines der größten Flüchtlingslager der Welt. Knapp 200.000 Menschen aus den ostafrikanischen Anrainerstaaten suchen dort Schutz vor Gewalt, Vertreibung und Dürre. Die Begleitung von Frauen und Kindern, die auf der Flucht oder im Lager Gewalt an Körper und Seele erlebt haben, gehört zu den herausforderndsten Bereichen des JRS-Einsatzes in Kakuma.

Projektseite Kakuma


Immer mehr unbegleitete geflüchtete Kinder aus der Krisenregion Tigray bevölkern die Straßen von Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba. Der JRS reagiert durch umfassende Angebote

Hoffnung für Syrien

In drei Nachbarschaftszentren – ein viertes in Homs ist in Planung – gibt der JRS knapp 2.000 geflüchteten Kindern Perspektiven – durch eine Mahlzeit, Kleidung, Unterricht und Freizeitgestaltung.

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Hilfe für die vertriebenen Rohingya

800.000 Menschen vom Volk der Rohingya haben sich 2017 vor beispiellosen Pogromen in ihrer Heimat Myanmar nach Bangladesh gerettet. Seither stemmen sich Caritas Bangladesh und Jesuiten-Flücht­lings­dienst gegen eine beispiellose humanitäre Katastrophe

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Kinderschutz: mehr als ein Versprechen

Bewusstsein für Kinderrechte: Die Maßnahmen, um Kindern und Jugendlichen ein sicheres Umfeld zu schaffen, sind verbindlich in allen Projekten, die wir unterstützen.
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