Überlebenshilfe in den Slums von Nairobi

Mit einem jungen Team durchkämmt Carine Umutoniwase die Slums von Nairobi und identifiziert bedürftige Familien. Die Aktivistinnen und Aktivisten von „Footprints for Change“ beliefern sie in der Corona-Krise mit Nahrungsmitteln. Die Versorgung von 350 Familien ist gesichert – zumindest für die kommenden drei Wochen.

Die erste Covid-19-Erkrankung in Kenia wurde am 13. März gemeldet. Mittlerweile sind es 270 bestätigte Fälle, 14 Tote und 67 Genesene. Die Ausgangsbeschränkungen der der Regierung haben für die Bewohner der provisorischen Siedlungen am Rand der Städte heftige Auswirkungen, vor allem in der Hauptstadt Nairobi. Die Slums sind übervölkert und verfügen über eine schlechte Infrastruktur. In armen Nachbarschaften wie Mathare gibt es keine Kanal- und Abwassersysteme, kein frisches Wasser und keine drei Mahlzeiten am Tag. Diese Zustände herrschten zwar bereits vor Covid-19. Jetzt hat sich die Situation verschlechtert.

Footprint for Change hat zusammen mit vier weiteren Organisationen genügend Ressourcen mobilisiert, um in den nächsten drei Wochen 350 Familien in den Slums von Mathare zu versorgen. Mithilfe eines Voucher-Systems wird das Essen an die bedürftigsten Menschen verteilt. Mehl, Öl, Bohnen, Zucker werden in wöchentlichen Paketen geliefert. „Wir müssen jetzt Solidarität im Kampf gegen Covid-19 zeigen. Wir müssen die Ärmsten unterstützen und jene, die nicht die Möglichkeit haben, sich präventiv zu schützen“, appelliert Charlie B. Chilufya SJ, Direktor des Jesuits Justice Ecology Network Africa.

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Bereitstellung von medizinischer Ausrüstung, Hygieneartikeln, Grundnahrungsmitteln und Unterrichtsmaterialien, Begleitung von besonders gefährdeten Familien

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