...

DVD: Kurzfilme aus Projekten der Jesuitenmission

27 Filme geben Einblicke in die Arbeit unserer Projektpartner weltweit

Weltweit leben mehr als eine Milliarde Menschen in extremer Armut. Ihnen fehlen nicht nur Besitztümer, sondern auch Chancen, Bildung, Gesundheit und Menschenrechte. Doch an den Armutsschauplätzen dieser Erde, die wir auf dieser DVD vorstellen, gibt es trotzdem Hoffnung und Tatkraft. Einzelne Leute machen hier den Unterschied: Dorfbewohner, Ordensleute und Priester, Lehrer und Sozialarbeiter, Ehrenamtliche und viele weitere engagierte Frauen und Männer. Sie alle arbeiten daran, dass sich Lebensumstände zum Guten ändern.

Der Filmemacher und Fotograf Dr. Christian Ender besuchte von November 2012 bis Mai 2013 verschiedene unserer Projekte in Lateinamerika, Asien und Afrika. Auf seiner Reise begegnet er vielen interessanten Menschen mit bewegenden Lebensgeschichten. Die Bilder zeigen die Herausforderungen des Alltags der Menschen, aber vor allem auch die Hoffnung und die Tatkraft, mit der sie sich für ihre Zukunft einsetzen.

Wir schicken Ihnen die DVD gerne zu und freuen uns über eine Spende. 
Die Kurzfilme sind ideal geeignet für den Einsatz in Schule, Gemeinde und Gruppenarbeit. Bestellungen bitte an unser Sekretariat per Telefon unter (0911) 2346-160 oder per E-Mail an prokur@jesuitenmission.de

Alternativ können Sie die DVD auch direkt hier über die INIGO Medien GmbH erwerben: 

Online-Shop INIGO Medien

Gesamtlauflänge: 210 Minuten
Sprache: Deutsch | Untertitel: Englisch
Beiheft mit Szenenfotos und Projektbeschreibungen in deutscher und englischer Sprache

Alle Projektvideos sind durch ehrenamtliches Engagement entstanden. Vielen Dank dem Filmemacher Dr. Christian Ender, dem Komponisten Alper R. Sahin und den Sprecherinnen und Sprechern Birgit Paul, Uta Dagan, Katharina Burgdorff, Clemens Freiberg, Jeanine Rudat, Ulrich Kleemann, Uwe Wegener, Peter Schubmann und weiteren.

Sie können alle Filme hier online ansehen. Mit einem Klick auf die Bilder gelangen Sie direkt zu den Videos, mit einem Klick auf den Projekttitel zur Projektbeschreibung. Viel Freude mit unseren Kurzfilmen!

Kurzfilme aus Afrika

Makumbi-Kinderdorf in Simbabwe

Fast jedes vierte Kind in Simbabwe hat ein oder beide Elternteile verloren. Die meisten durch die Krankheit AIDS. Oftmals leben die Kinder bei Verwandten, viele müssen sich aber alleine durchschlagen. Im Kinderdorf Makumbi finden diese Kinder ein neues Zuhause, Liebe, Fürsorge und Bildung. Hier dürfen sie endlich Kind sein.

Herbal Clinic - Kräutertherapie gegen HIV/Aids in Simbabwe

Jeder zehnte Erwachsene in Simbabwe ist mit HIV infiziert. Mit gesunder Ernährung und bewusstem Lebensstil ist die Krankheit kein Todesurteil. Sr. Yullita hat deshalb ein Programm zur medizinischen Behandlung mit einheimischen Kräutern entwickelt.

St. Albert´s Highschool in Simbabwe

Die St. Albert´s High School befindet sich im Norden Simbabwes. Sie ist Teil der Missionsstation St. Albert´s. Eine Grundschule, eine höhere Schule, dazu ein Krankenhaus und Gebäude für die Kirchengemeinde. Für die meisten Schülerinnen und Schüler ist die St. Albert´s School die einzige Hoffnung auf gute Bildung und später eine gute Arbeitsstelle.

Altenheim Nazareth Shelter in Simbabwe

Das Nazareth Shelter befindet sich in Chinhoyi, circa 2 Stunden von Harare entfernt. Früher haben die Großfamilien die älteren Familienmitglieder versorgt, heute wissen viele ältere Menschen nicht, wie sie überleben sollen. Im Nazareth Shelter finden diese Menschen ein liebevolles Zuhause.

Tariro Tagesheim für Aids-Waisen in Simbabwe

Jedes vierte Kind in Simbabwe hat einen oder beide Elternteile an Aids verloren. Viele Kinder verlieren mit ihren Eltern auch die Geborgenheit einer Familie und die eigenen kulturellen Wurzeln. Das Tariro-Center unterstützt deshalb nicht nur die Kinder sondern auch die Verwandten, damit sie sich um die Waisen kümmern können.

Projekt web 2.0 - ein Schüleraustausch der besonderen Art

Die Jesuitenschulen St. Blasien im Schwarzwald und St. Peter Kubatana in Simbabwe pflegen einen Schüleraustausch der besonderen Art: Die Jugendlichen unterhalten sich über das Internet.

Kurzfilme aus Asien

Casa Ricci Social Services in China

Casa Ricci Social Service kümmert sich um die Armen und an den Rand gedrängten in China. In den 1950er Jahren waren dies Flüchtlinge vom Festland Chinas, in den 80er und 90er Jahren Leprapatienten. Heute sind es HIV-infizierte und an AIDS erkrankte Menschen. Casa Ricci kümmert sich um die medizinischen und um die menschlichen Bedürfnisse der Betroffenen.

Karuna Bhawan - Das Haus des Mitgefühls in Nepal

HIV und Aids wurden über viele Jahre hauptsächlich mit dem Kontinent Afrika verbunden. Doch auch in anderen Weltregionen breitet sich die Krankheit immer weiter aus, mit all ihren schrecklichen Folgen. In Nepal treffen wir Bischof Sharma SJ und Schwester Deepa. Die Schwestern gründeten mit Unterstützung der Jesuiten Karuna Bhawan - Das Haus des Mitgefühls.

In den Slums von Bijapur in Indien

Von den insgesamt 326.000 Einwohnern Bijapurs leben rund 50.000 also knapp ein Sechstel in einem der 95 Slums der Stadt. Die Jesuiten vor Ort setzen auf Bildung für die Bewohner der Slums. Sie führen zum Beispiel eine große Schule für die Kinder, klären Frauen in Selbsthilfegruppe über ihre Rechte auf und unterstützen sie mit Kleinkrediten.

Ashankur - Trainingszentrum für Frauen in Indien

Indische Frauen, vor allem auf dem Land, haben kaum Rechte. Sie haben keinen eigenen Besitz, kein eigenes Bankkonto, sie sind nicht an Entscheidungen beteiligt und verfügen nicht selbstständig über ihren eigenen Verdienst. Ashankur gibt den Frauen Hoffnung, zeigt ihnen ihre eigenen Fähigkeiten und ermöglicht ihnen Eigenständigkeit.

Dorfentwicklung rund um Mundgod in Indien

Die Bewohner der ländlichen Regionen leiden in Indien vielfach unter Ausgrenzung. Dazu zählen beispielsweise die Nachfahren afrikanischer Sklaven oder einfache Viehzüchter. Rund um die Kleinstadt Mundgod erleichtern Jesuiten und Schwestern vielen Familien das Leben in den Dörfern.

Die Geigenkinder vom Himalaya

Am Rande des Himalaya ertönt klassische europäische Musik. Gespielt wird sie von den sogenannten Geigenkindern, den Schülerinnen und Schülern der Gandhi-Ashram-Schule in Kalimpong. Für die Kinder gehört neben dem Unterricht und den täglichen Mahlzeiten für alle auch das Geigenspielen zum Schulalltag.

Landwirtschaftsprojekt Watershed in Indien

In den Dürregebieten in Westindien ist der Bevölkerung die Lebensgrundlage genommen. Die Böden sind unfruchtbar und der Regen versickert nicht mehr, sondern schwemmt die gelockerte, fruchtbare Erde weg und macht die Landnutzung unmöglich. Das Tribal Watershed Programm fängt den Regen und bringt die Steppen wieder zum Blühen.

Zu Gast bei den Paharias in Indien

Die Paharias sind ein jahrtausende alter Volksstamm in den Bergen Jharkhands. Über die letzten Jahrhunderte wurden sie immer mehr ins gesellschaftliche Abseits gedrängt. Sozialarbeiter in den entlegenen Dörfern helfen dabei, die Ernährungssituation zu verbessern, in der Schule Jeevan Jyoti lernen die Kinder das moderne Indien und ihre Traditionen zu verbinden.

Jana Jagaran - Dorfentwicklung in Indien

Jana Jagaran ist ein Programm für die Entwicklung im ländlichen Raum der Jesuitenprovinzen Goa und Pune. Durch Jana Jagaran versuchen die Jesuiten die ärmsten der Armen zu erreichen, besonders Menschen, die sozial und wirtschaftlich eine schwache Position in der Gesellschaft haben. 

Schule für die Kinder der Kastenlosen in Indien

Offiziell ist das Kastensystem in Indien abgeschafft, jedoch werden die sogenannten Kastenlosen noch immer unterdrückt und ausgenutzt. Den Kindern bleibt Bildung oft verwährt. Bildung aber ist der Weg aus der Armut.

Armenspital Jesu Ashram in Nordindien

Viele Bewohner in Darjeeling um die Kleinstadt SIliguri gehören zu den sogenannten Tribals. Als Tagelöhner oder Rikschafahrer können sie sich medizinische Versorgung nicht leisten. Im Jesu Ashram finden sie Hilfe. Das Spital ist besonders auf Lepra, Tuberkulose und HIV/Aids spezialisiert.

Forschungsinstitut Xavier Centre in Indien

Das Xavier Historical Research Centre (XHRC), das Forschungsintitut der Jesuiten, ist eines der bekanntesten Forschungsinstitute in Goa und zugleich eine der besten Privatbibliotheken.

Zentrum für Kultur in Kalkutta in Indien

P. Saju George SJ berichtet wie er nicht nur Jesuit und Seelsorger, sondern auch Tänzer geworden ist. Dem Menschen ganzheitlich zu helfen, ist sein Ziel. In der Nähe von Kalkutta entsteht ein kulturelles Zentrum, in welchem P. Saju der armen Landbevölkerung Kontakt und Zugang zu Musik, Kunst und Tanz ermöglichen möchte.

Kurzfilme aus Lateinamerika

Protagonizar - Mikrokredite in Argentinien

Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst in Argentinien stetig an. Dabei kann ein Kleinkredit oft eine Wendung im Leben bedeuten. Die Organisation Protagonizar gewährt Mikrokredite und hat so schon vielen Menschen einen Neustart ermöglicht.

Foi et Joie in Haiti

Über drei Jahre nach dem Erdbeben in Haiti ziehen sich die internationalen Hilfsorganisationen langsam zurück. Foi et Joie, das internationale Bildungswerk der Jesuiten, bleibt bei den Menschen und hilft, Schulen wieder aufzubauen und Fachkräfte für den Wiederaufbau des Landes auszubilden.

Sonidos de la Tierra in Paraguay

Musik verändert das Leben benachteiligter Kinder – auf der Straße, in armen Dörfern, auf der Müllhalde. Ein Projekt, das der Musikwissenschaftler, Komponist und Dirigent Luis Szarán gemeinsam mit der Jesuitenmission aufgebaut hat, zeigt, wie so etwas funktioniert.

Landwirtschaftprojekt in Haiti

In Indien wird die Watershed-Methode seit einigen Jahrzehnten erfolgreich angewandt. Erodierte und versteppte Landstriche werden wieder fruchtbar gemacht und begrünt. Eine Landpfarrei in Haiti überträgt die Methode in einem Pilotprojekt in ihre Heimat und ist selbst überrascht von den Ergebnissen.

Mutter-Kind-Programm in der Dominikanischen Republik

Kindersterblichkeit und Unternährung sind meist Folgen von Armut und Unwissenheit. In der Dominikanischen Republik sind freiwillige Helferinnen für das Pastoral Materno Infantil unterwegs, um jungen Müttern von der Schwangerschaft bis zum sechsten Lebensjahr der Kinder mit Rat und Tat zur Seite zustehen.

Centro Bonó in der Dominikanischen Republik

Bis zu einer Million Migranten aus Haiti leben in der Dominikanischen Republik. Seitdem im Jahr 2007 die sogenannte Reslution 12 verabschiedet wurde, können die Behörden den haitianischen Migraten und ihren Kindern wichtige Dokumente verweigern. Centro Bonó hilft der jungen Generation die eigenen Rechte einzufordern.