Verena Wack in Polen: Ich bin jetzt jemand!
15. Dezember 2011 geschrieben von Rossemary Brueckner-Hospedales
"Das ist schön zu sehen, ich bin jetzt jemand! Vorher war ich zwar auch schon da, aber so gefällt es mir doch besser. Ich hätte nie gedacht, wie hoch Sprachmauern sein können"
Unsere Freiwillige Verena Wack schreibt uns aus Polen, wo sie als Volunteer engagiert ist. Sie erzählt uns über Ihre Arbeit im Krankenhaus, Ihr Engagement, Eindrücke, und ihre Erfahrung beim polnischlernen. Viel Spaß beim Lesen! 11 12 Rundbrief Nr. 3
Halbzeit
14. Dezember 2011 geschrieben von Nelly Meister
Nun bin ich schon fuenf Monate in Tansania und in ein paar Wochen ist ich auch schon meine halbe Aufenthaltszeit hier vorbei.
Bei meinen Mitbewohnern gab es einen ganz schoenen Wechsel:
Zu Beginn habe ich mit Jana und zwei amerikanischen Freiwilligen zusammen gelebt. Das Zusammenleben mit den Amerikaner war aber von Anfang an nicht so einfach. Nach Janas Rueckkehr war ich ein paar Wochen alleine mit den Amerikanern und seit ueber einem Monat ist nun Melli dazu gekommen. Mit ihr verstehe ich mich echt gut. Und seit einer Woche sind die Amerikaner nun umgezogen. Nach einem grossen Hausputz und etwas Umraeumen ist unser riessiges Haus viel wohnlicher – nur fuer zwei Leute viel zu gross.
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Ein Zwischenbericht aus West Bangalen – oder was ich hier eigentlich den ganzen Tag treibe
14. Dezember 2011 geschrieben von Aliki Habigt
Jeden Tag fahre ich mit dem Fahrrad eine halbe Stunde von Parasmani richtung Ghosaldanga. Mein Weg fuehrt mich vorbei am Markt, wo die Haendler lauthals ihre Waren preisen, die Hunde um den Fisch schleichen der auf dem Boden zum Verkauf bereit liegt, vorbei an Fahrradwerkstaetten in denen die Reperateure auf die erste Kundschaft warten.
Bei den vertriebenen Turkana
12. Dezember 2011 geschrieben von Rossemary Brueckner-Hospedales
Mitte November haben wir uns mit dem Aeltestenrat der Turkana Vertriebenen getroffen. Diese Initiative war Teil eines dreitaegigen Treffens von Vertretern aller NGOs, um Gegebenheiten von Ausbeutung und Missbrauch der Host Community, d.h. der Turkana zu untersuchen. Es gibt die einheimischen und die vertriebenen Turkana. Letztere waren in anderen Gebieten Kenyas ansaessig, wurden vor einigen Jahren dort mit brutaler Gewalt verfolgt, so dass einige wieder in ihr Herkunftsgebiet zurueckgekehrt sind. Ohne Hab und Gut sind sie bei den einheimischen Turkana nicht willkommen, werden angefeindet, obwohl ihrem Stamm angehoerig. Sie sind die sogenannten IDPs, die internal displaced people. http://friederike-in-kakuma.jimdo.com/deutsch/newsletter-2011/november
Armut heißt . . .
09. Dezember 2011 geschrieben von Isabel Lauer
… sich für den Kirchgang am Sonntag Schuhe borgen zu müssen.
… um 20 Uhr schlafen zu gehen, weil nur noch ein Kerzenstummel im Haus ist.
… um 4 Uhr aufzustehen, weil man dann noch ungestört und garantiert Wasser aus dem Bohrloch holen gehen kann.
… als Bad ein Erdloch hinter einer Strohwand zu nutzen und als Mülltonne ein zweites Loch daneben. http://blog.nz-online.de/makumbi/