Bei den vertriebenen Turkana
12. Dezember 2011 geschrieben von Rossemary Brueckner-Hospedales
Mitte November haben wir uns mit dem Aeltestenrat der Turkana Vertriebenen getroffen. Diese Initiative war Teil eines dreitaegigen Treffens von Vertretern aller NGOs, um Gegebenheiten von Ausbeutung und Missbrauch der Host Community, d.h. der Turkana zu untersuchen. Es gibt die einheimischen und die vertriebenen Turkana. Letztere waren in anderen Gebieten Kenyas ansaessig, wurden vor einigen Jahren dort mit brutaler Gewalt verfolgt, so dass einige wieder in ihr Herkunftsgebiet zurueckgekehrt sind. Ohne Hab und Gut sind sie bei den einheimischen Turkana nicht willkommen, werden angefeindet, obwohl ihrem Stamm angehoerig. Sie sind die sogenannten IDPs, die internal displaced people. http://friederike-in-kakuma.jimdo.com/deutsch/newsletter-2011/november
Armut heißt . . .
09. Dezember 2011 geschrieben von Isabel Lauer
… sich für den Kirchgang am Sonntag Schuhe borgen zu müssen.
… um 20 Uhr schlafen zu gehen, weil nur noch ein Kerzenstummel im Haus ist.
… um 4 Uhr aufzustehen, weil man dann noch ungestört und garantiert Wasser aus dem Bohrloch holen gehen kann.
… als Bad ein Erdloch hinter einer Strohwand zu nutzen und als Mülltonne ein zweites Loch daneben. http://blog.nz-online.de/makumbi/
Regen
08. Dezember 2011 geschrieben von Peter Winkeljohann
Schon wieder ist mehr als eine Woche seit dem letzten Blogeintrag vergangen. Aufgrund sehr unregelmäßiger Internetverbindung und wenig Zeit erst jetzt wieder ein Lebenszeichen von mir. Vor allem im Hogar merkt man nun, dass es auf Weihnachten und auf das Schuljahresende zu geht. Der letzte Schultag ist am 16. Dezember, aber schon in dieser Woche waren die Kids nicht zur Schule, aufgrund des Wetters. Nur die, die noch Prüfungen hatten, mussten gehen. Allgemein scheint ein Fehlen in der Schule nicht so schlimm zu sein, wie in Deutschland. Auch die Hausaufgabenbetreuung wird schwieriger, denn so wirklich Lust hat niemand mehr – das ist wiederum in Deutschland am Schuljahresende genauso. http://peter.winkeljohann.de/
Schöne Grüße aus Oran
01. Dezember 2011 geschrieben von Sebastian Salaske
Die Woche bei der Mikrokreditorganisation „Protagonizar“ in San Miguel / Buenos Aires war sehr interessant und lehrreich (ein paar Fotos stehen im Fotobereich bereit). Ich war beeindruckt von der Professionalität mit der die MitarbeiterInnen ihre Arbeit verrichten. Gut, die Organisation hat auch bereits 12 Jahre Erfahrung und mittlerweile 4 Zweigstellen, dagegen steckt unser kleines Programm in Orán noch quasi in den Kinderschuhen. http://sebastian-in-oran.jimdo.com/2011/11/27/zurück-in-orán
1. Rundbrief
23. November 2011 geschrieben von Peter Winkeljohann
Seit mehr als zwei Monaten lebe ich nun in Argentinien und es wird Zeit für meinen ersten Rundbrief. Auch wenn ich in meinem Blog bisher (fast) wöchentlich über die jeweils aktuellen Geschehnisse berichtet habe, möchte ich versuchen, meine bisherigen Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen in diesem Brief ein wenig zu ordnen: 1. Rundbrief-netz