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Neuigkeiten aus Paraguay

Freitag, 20. August 2010

PROJEKTBESCHREIBUNG

Nun bin ich im 8. Monat in Paraguay und die musikalische Arbeit hat einen Rhythmus gefunden. Meine Aufgaben sind u.a. Vocalizacion (Gesangsunterricht) in kleinen Gruppen. Zur Zeit hab ich ca. 40 Schueler im Alter von 10 bis 20 Jahren. Ich musste die Schueler selber suchen und abklaeren wer wann Zeit hat. Die ersten Monate waren chaotisch. Mit Ohnmacht hab ich das Chaos ertragen und versucht aus jeder Stunde das Beste zu machen. Ab Mai hab ich alle Schueler nach Alter, Geschlecht, musikalischer Erfahrung und nach gemeinsamen Freunden neu eingeteilt. Die Kleingruppen bestehen aus 2 – 4 Teilnemer. Eine Unterrichtszeit betraegt 60 Minuten. In jedem Fall gehoert Mut dazu als Schueler der Stimme “freien Lauf” zu geben, doch genau das ist der Moment der auf beiden Seiten, Schueler wie Lehrer so viel Freude geben kann.

CHOR – MARANGATU

Jeden Freitag besuch ich den Chor “Marangatu”. Ich fahr mit dem Bus ca. 12 km zur Capilla “Santa Rosa de Lima”. Der kleine Chor singt in drei Stimmen Kirchenlieder in Guarani. Carlos, der Chorleiter uebt mit Hilfe seiner Gitarre die Stimmen ein. Die Teilnehmer haben nur einen Text in den Haenden. Meine Aufgabe ist es, den Chor mit “Chorischer Stimmbildung” zu begleiten. Der Chor probt in einer einfach gebauten Kirche. Das Dach besteht nur aus Wellblech. In Abstellraeumen gibt Claudio Kindern und Jugendlichen Gitarren- und Harfenunterricht. Diese begleiten den Chor bei den Messen.
Der Chor mit Instrumenten ergeben einen durchaus beachtlichen, typischen und etwas archaischen Klang. Ca. alle drei Wochen singen sie in verschiedenen Kirchen ihre Guarani Messe.

JUGENDCHOR MIT INSTRUMENTALENSEMBLE

Eine weitere Aufgabe ist, den Chorleiter Catalino Ferreira zu unterstuezen. 10 Jahre hat Catalino den Kinder- und Jugendchor versucht aufzubauen. Das Ergebnis: Im Febr. 2010 gibt es keinen Kinder- und Jugenchor. Catalino sagt: “Ich fang jedes Jahr neu an.” Im Febr. beginnt Catalino (33 Jahre, 3 Kinder) ein vierjaehriges Jurastudium und beendet die Arbeit als Chorleiter. Ebenso beendet die Gesangslehrerin Monserrat Maldonado ihre Arbeit. Im Juli 2010 wird dem Koordinator Felipe Cubilla gekuendigt.
Nun soll ich den Jugendchor, der nicht existiert weiterfuehren. Mir bleibt nichts uebrig, als bei “Null” anzufangen. Ueber Den Gesangsunterricht mach ich Werbung fuer den Chor. Zur gleichen Zeit such ich in “ganz PY” nach Noten. Leider hab ich bis heute kein einziges FNotenblatt der vergangenen 10 jaehrigen Chorarbeit (Repertoire) erhalten oder gesehen!
Mit viel Muehe stell ich fuer den Chor ein Instrumentalensemble zusammen. 4 Viol., 1 Cello, 1 Klar., 1 Git., 2 Perc.)
Fuer die letzte Auffuehrung, am 5. Aug. hab ich ohne Noten suchen, Noten schreiben etc. fuer nur 5 Lieder ca. 200 Stunden gearbeitet. Das Ergebniss war erfreulich, doch dieser unglaubliche Aufwand. 8 vom Chor haben gefehlt, zwei Geigen sind nicht zur Hauptprobe gekommen und der Gitarrist ist ueberhaupt nicht erschienen.
Erzaehle mir und ich vergesse…
Zeige mir und ich erinnere…
Lass es mich tun und ich verstehe…
Mir erscheint es fast unmoeglich in dieser Kultur, an diesem Konservatorium (ist Musikschule) eine ziel- und erfolgsorientierte Erziehung umzusetzen. Der Geiger und Dirigent Gustavo Barrientos sagt. “En Py no hay un cultura de coro (in PY gibt es keine Chorkultur). Ein weiteres Problem, fast alle reden vom Geld, doch was nichts kostet ist nichts wert. Mein Unterricht ist fuer alle Schueler gratis.
Diese persoenlichen Erfahrungen beziehen sich auf Chormusik. Im instrumentalen Bereich, gibt es sehr schoene Ergebnisse.

Conservatorio Municipal de Musica “Ciudat de Luque”

Luque mit seinen 320.000 Einwohnern , nennt sich stolz “Capital de la Musica”. Das Conservatorium (www.cmml.edu.py) an dem ich arbeite hat jedoch keinen Leiter, keinen Chef. Der Musiklehrer, Javier Maidana hat die Direccion General (Gesamtleitung). Er arbeitet jedoch nur an 3 Std. in der Woche; am Sonntag von 9 – 12 Uhr im SOS Kinderdorf. Neun Musiklehrer arbeiten am Conservatorium. In der Regel ein bis zwei Nachmittage. Ich erkenne in dieser Institution kein System. Wer wann fuer was zustaendig ist bleibt ein Geheimnis. Auffuehrungen werden beschlossen und wieder abgesagt. (z.B. fKonzert am 28.8.2010 im teatro municipal Asuncion. Werbung fuer einen Maraton Sinfonico Internacional 3.7. – 10.07.2010 wird gedruckt und verteilt, doch kein einziges Konzert findet statt.
Besprechungen werden sehr kurz angesetzt, verschoben oder entfallen wieder. Es gibt kein Lehrerzimnmer. Der Unterricht findet in vier verschiedenen Hauesern statt.
Der Traum von einem musikalischen Zentrum -einem Conservatorium wurde mit einer Art “Grundsteinlegung” am 5.8.2010 durch die Schirmherrin Berta Rojas
(Git. in Py) besiegelt. Der Bauplatz ist vorhanden, doch das Geld fehlt.

Von Ludwig Wittgenstein ist ueberliefert:”Wovon man nicht sprechen kann darueber muss man schweigen”. So werde ich erst am Ende meiner Py Zeit von meinen persoenlichen Erfahrungen von dem Projekt Traeger “Sondios de la tierra” berichten.

Zum kommenden “Fruehlingskonzert” am 17.09.2010 um 19.00 Uhr seid ihr alle herzlich eingeladenl. U.a. wird der Chor mit dem Instrumentalensemble Lieder singen , wie: “Cielito lindo, Melodia de America, Bingo, La cucaracha, Cantamos y tocamos, La niña que a mi me quiera…

Ja, wenn bei Euch der goldene Herbst beginnt, faengt hier der Fruehling an.

Saludos Hermann

Wo viel Sonne scheint gibt es auch Schatten

Mittwoch, 24. März 2010

Der dritte Monat meiner Zeit in Paraguay geht zu Ende. Die Karwoche und Ostern werden natuerlich auch hier gefeiert. Ich hab mir gedacht, diese “Schattenseiten” des Lebens passen in diese Tage hinein. Die Balance zwischen den Extremen, Chaos und Ordnung, Tag und Nacht, Tod und Auferstehung.

In den Tagen der Karwoche wird in vielen Kirchen der Kreuzweg gebetet. Ich habe das Gefuehl, dass ein Teil dieses Kreuzweges sich hier im realen Leben wiederspiegelt. Am Sonntag wollte ich endlich wieder eine Orgel hoeren (in Paraguay gibt es nur eine Orgel) und bin mit dem Bus nach Asuncion gefahren. In Luque sagte mir eine Frau am Kirchenstand, dass in der Iglesia de la Catedral um 8.oo Uhr Messe sei. Doch die Kirchentueren sind verschlossen, fast kein Mensch befindet sich auf den Strassen. Einige Kinder mit Eltern vom Slumgebiet sammeln leere Plastikflaschen. Beim Rundgang um die Kirche liegt direkt an der Kirchenwand (Nordseite) ein Mensch im gruenen Leinentuch. Ich frag mich bis heute, abgelegt oder schlafend?

Das ist fuer mich Karwoche.

Bereits nach etwa 100 Meter neben der Kirche liegt ein Teil des Slums (el barrio de chabolas). Dahinter Gruenflaeche und Sumpf mit den Krokodilen und dann der grosse Rio Paraguay, der von Brasilien, durch Py nach Argentinien fuehrt.

Das ist fuer mich Karwoche.

Der Mann vor der blauen Tuer “wohnt” hier. Die blaue Doppeltuer ist stets verschlossen. Der Mann ist sehr alt, ich kenn nur sein Gesicht, seine dunklen Backenknochen und seinen Bart. Wenn ich das Bild laenger betrachte, wird aus dem Kuebel die Sanduhr seines Lebens. Schlaeft dieser Mann vielleicht dicht an seiner persoenlichen “Himmelstuer”?

Das ist fuer mich Karwoche.

Wie alt mag der Junge sein? Ist er erschoepft vom Plastik sammeln?  Kennt er ein Bett? Kennt er seinen Vater? Wieviele Geschwister hat er? Geht er in die Schule oder muss er an sieben Tagen an den Ampeln im Strassenverkehr die Autoscheiben putzen?

Das ist fuer mich Karwoche.

Heute ist Sonntag. Muessen die Kinder auch an den Wochentagen hier arbeiten? Viele! Sehr viele! Zu viele!
Das Geld, die Muenzen gehen vom Maedchen zum Jungen, dann mit Sicherheit an die Eltern. Wieviel fuer Bier? Waisenkinder (los huerfanos) haben die Moeglichkeit auf ein “SOS Kinderdorf”.

Das ist fuer mich Karwoche.

Das traurige fuer mich ist, dass diese fuenf Bilder vom Sonntag Vormittag nicht von einem Jahr sind, sondern der Zeitabschnitt von zwei Stunden sind. Aus Wuerde zu den Menschen, kann ich vieles nicht aufnehmen. Ich mein, das muss da bleiben, wo das Leben heute geschieht!

Auch wenn es nicht selten recht anstrengend ist, bin ich dankbar diese Erfahrungen zu machen.

Moliere: “Wir sind nicht nur fuer das verantwortlich, was wir tun, sondern auch fuer das, was wir nicht tun.”

Mit dem letzten Bild, die “Gitarren Kinder” vom Musikfestival in Ayolas, von “Sonidos de la Tierra” moechte ich mich fuer heute verabschieden.

Con un cordial saludo
Hermann

Ein Tag mit 28 Stunden

Mittwoch, 10. März 2010

Mein letzter Abend in Deutschland war die Silvesternacht und ich muss zugeben,  dass ich mit den Gedanken bereits unterwegs war. Fuer ein Jahr Abschied zu nehmen von der Familie und den Freunden ist eine Huerde. Nun hab ich auch das Loslassen gelernt, ein Freiwilliges.

Um  6.55   Uhr geht es von Muenchen über Paris,   Sao Paulo nach Asuncion. Die reine Flugzeit dauert  ca. 15 Stunden. Gerade in diesem “schwerelosen, luftleeren Raum”  auf 12.000   Meter Höhe bleibt Zeit, den Gedanken freien Lauf zu lassen. Ich weiss nicht wer mir den Mut für dieses Vorhaben gegeben hat. Ich weiss auch nicht wohin Gott mich fuehrt, aber ich weiss, dass er mich führt.  In meinem Koffer ist ein kleiner Kalender, kein einziger Termin ist dort zu finden. Bisher waren fast pausenlos Termine, Vorhaben, Verpflichtungen zu erfuellen. Ein ganz normales Leben,  eingebunden,  festgefahren und angepasst.  Die neue Situation, nicht zu wissen was morgen kommt führt zu diesem schwer zu beschreibenden “Schwebezustand”.

Wir fliegen den ganzen Tag und die halbe Nacht mit der Sonne, somit wächst der  1. Januar auf 28  Stunden.   Jacke und Pullover ist natürlich in Sao Paulo völlig ueberflüssig. Noch weiss ich nicht, dass es in und um Asuncion von Okt. bis März durchschnittlich 25 bis 38 Grad hat (April bis Mai und im Sep. 20 bis 26 ; Juni bis Aug. 12 bis 26 Grad). Die Hauser haben keine Heizung. Ich hab geahnt, dass das Leben und die Menschen hier anders sind, doch dass es  “so sehr anders”  ist, damit habe ich nicht gerechnet. Da hab ich gestaunt, sogar der Schatten der Sonne wandert nicht nach rechts, sondern nach links. In Paris und Sao Paulo geht mein Handy (celular) noch,  doch in Paraguay…..silencio. Sim und Chip Karte vertragen sich nicht.Ich kauf ein neues celular, benötige dafuer eine Kopie vom Pass, mit Angabe des Wohnsitzes, Aufenthaltsdauer, Ankunftsdatum, usw. Der Handy Laden “tigo” wird bewacht von einem privaten Sicherheitsdienst mit kugelsicherer Weste. Schön, nun spricht auch mein celular español mit mir. Mitte Dezember werde ich es verschenken, wie auch meine zweite Trompete, die ich mit dabei habe.

ANGEKOMMEN

Ich wohne in Luque ca. 15 km östlich von Asuncion im Sanatorio Internacional. Vor 21 Jahren hat das Ärzte-Ehepaar Cabrejo (aus Peru) das Sanatorio aufgebaut. Wenn der Ventilator in meinem Zimmer nicht läuft, hoer ich manchmal das Babygeschrei eines Neugeborenen. Die “Doctora” foerdert die Musik sehr und so stehen einige Zimmer im Altbau für Musikunterricht zur Verfuegung. (möglicherweise werden so einige Patienten schneller gesund). Wir sind sieben Musiklehrer und bilden so eine Art kleine Musikschule von  “Sonidos de la Tierra”   (für dieses Projekt arbeite ich). Orchester und größere  Chorproben sind auf der anderen Strassenseite in einer  nicht fertiggestellten” Farmacia” im 1. Stock. Also in einem Beton-Rohbau, das ist schon sehr, sehr einfach. Es gibt Licht, ein Ventilator und ein extra gebautes WC. Einige Fenster fehlen noch, doch dafür zieht etwas Wind durch, da hat es im Moment 30 Grad. Das Treppenhaus ist mit Brettern abgesichert, dass die Kinder und die Jugend nicht abstürzt.

Luque hat 320.000 Einwohner. Hier gibt es keine Postkarten, keinen Bücherladen, keinen Stadtplan, kein Hotel, keine Fussgänger-Ampeln und  keinen Fasching. Die Menschen leben, arbeiten und wohnen hier. Du findest unzählige Celular Geschaefte, Imbissbuden, (auch wenns nur 5 Semmeln und 3 Cola sind) einfache Kleidung und Schuhe, offenes Obst, Telefonkabinen, Friseure (bald werde ich einen besuchen), Western Union (Geldwechsel), private Eisverkäufer von der Wohnung aus usw.  Das Leben pulsiert,  die Armut ist an jeder Strassenecke zu sehen, doch die Menschen sind froh, freundlich und sehr hilfsbereit (sie haben die  Zeit- und  “wir die Uhren”).

Hier scheint im Jahr an 300Tagen die Sonne! Wer von euch vielleicht auswandern moechte hat in Paraguay folgende Vorteile:

  • Niedrige Lebenshaltungskosten
  • Minimale Steuerabgaben für Selbststaendige
  • Keine Steuern fuer Arbeitnehmer
  • Keine Erbschaftssteuer
  • Keine Hundesteuer
  • Keine Muell-, Abwasser-, Fernseh- und sonstige Gebuehren
  • Keine Bauvorschriften
  • Keine Fuehrerscheinpruefung
  • Freie Berufs- und Firmenwahl
  • Kein Qualifizierungsnachweis,  um einen Gewerbebetrieb zu eroeffnen
  • Freier Waffenbesitz

Diese Vorteile haben natuerlich ihren Preis, ihre Konsequenz und ihre Auswirkungen. Doch noch moechte ich mich weiterhin an den Gedanken aus Tansania halten:

“Wer andere besucht, soll die Augen öffnen nichtden Mund.”

An dieser Stelle danke ich allen die das Projekt   “Sonidos de la Tierra” und meine Arbeit hier im Land finanziell unterstuetzen.

Nun wünsche ich euch allen, dass der Winter leichter wird und  der Frühling viele Blumen bringt.  (Bitte keine Fotos mit den E-Mails senden,  da bekomm ich trotz 9 Jahren Internatszeit so leicht Heimweh.)

Besos y abrazos

Hermann

Wer los lässt, hat zwei Hände frei

Dienstag, 29. Dezember 2009

hermann_blog-229x300Der Schlußakkord in der Kirche St. Michael in Peiting ist verklungen. Nun ist Raum und Zeit für einen Auftakt zu etwas Neuem. Das Jahr 2009 geht zu Ende. Noch drei Tage , dann beginnt mein Sabbatjahr, die Reise nach Paraguay. Nach 25 Jahren Kirchenmusiker in München und Peiting ist die Zeit reif, das gewohnte Leben, den Lebensrahmen und damit auch gewohnte Sicherheiten für 12 Monate aufzugeben. Ein Freund sagte mir: Wer nie vom Weg abkommt bleibt auf der Strecke.

Ein besonderer Tag  01.01.2010

Zum Jahreswechsel und kurz vor meiner Abreise kommen mir viele Gedanken. Vor uns liegt der Rest des Lebens. Wir verbrauchen unser Leben mit jedem Atemzug. Unentwegt nähern wir uns  dem Endpunkt. Die Zeit ist unser wertvollstes Gut, der Rohstoff des Lebens sozusagen. Wir stehen -wer weiß- eher am Anfang, in der Mitte oder schon am Ende der uns zugemessenen Zeit. Ich denke loslassen und verlassen ist immer ein Wagnis, doch wenn es positiv geschieht, kann für Alle Wertvolles daraus werden. Ich danke meiner Frau Christine, unseren vier Kindern Julia, Felicitas, Johanna und Benedikt, dass sie mich ziehen lassen. Der Abschied und Anflüge von Wehmut sind deutlich zu spüren.
Ich danke der Jesuitenmission in Nürnberg, dass wir 21 Volunteers im Jahr 2009  auf unsere Einsätze so gut vorbereitet wurden. Nun bin ich der letzte aus diesem Kurs der in die Welt hinausgeht.

Warum Paraguay?

Vor 30 Jahren war ich in Kenia auf vier verschiedenen Missionsstationen. Die Bilder und Erinnerungen waren der Auslöser, mich für das Musikprojekt in Paraguay zu bewerben. Das Mitwirken bei “Weltweite Klänge” 2008 gab mir die Bestätigung, dass das “Lebensmittel Musik” eine tief bewegende, wunderbare Kraft in sich trägt. Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit “Sonidos de la Tierra” (www.sonidosdelatierra.org.py) und vor allem auf die Menschen in Süd Amerika.

Zum Nachdenken ein Text von Mutter Teresa (1910-1997)

Das Leben ist eine Chance, nutze sie.
Das Leben ist Schönheit, bewundere sie.
Das Leben ist ein Traum, mach daraus Wirklichkeit.
Das Leben ist eine Pflicht, erfülle sie.
Das Leben ist ein Spiel, spiele es.
Das Leben ist kostbar, gehe sorgfältig damit um.
Das Leben ist Reichtum, bewahre ihn.
Das Leben ist Liebe, erfreue dich an ihr.
DAS LEBEN IST EINE HYMNE, SINGE SIE.
Das Leben ist eine Herausforderung, stelle dich ihr.
Das Leben ist ein Abenteuer, wage es.
Das Leben ist Glück, verdiene es.
Das Leben ist das Leben, verteidige es.

In drei Tagen am 1.1.2010 geht es los, dann heißt es…..un abrazo, abrazo…..

Mein Leben in Paraguay

Dienstag, 20. Oktober 2009

hannah-frost-blogNun sind schon 2 Monate vergangen, seit ich ins Flugzeug gestiegen bin- seitdem ist unglaublich viel passiert und jeden Tag wurde und werde ich mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Eine ganze Weile bin ich bereits hier und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll mit erzählen. Langsam, aber sicher, werde ich mit der Mentalität und dem hiesigen Lebensstil vertraut, aber ich kann sagen, dass ich durch viele Höhen, aber auch mindestens genauso viele Tiefen und Rückschläge gegangen bin in den letzten Wochen. Leben in Paraguay Email (zum Lesen der Rundmail klicke auf den Titel des Artikels, erst dann wird der link aktiviert)