Grüße aus dem Kibera-Slum

20. Juli 2009 geschrieben von Magdalena Birkle

Kibera Magdalena

Liebe Familie, liebe Freunde,

„Kata tin cham gi wadu.“ – „Besitzt du auch noch so wenig, teile es mit deinem Bruder.“

…sagt ein Sprichwort der Luos. Viele meiner Freunde und Bekannten in Kenia gehoeren der Luo-Volksgruppe an, einem der 42 in Kenia lebenden Staemme.

Ich erlebe hier immer wieder Menschen, die sich diese Weisheit zu eigen gemacht haben und das Wenige, das sie besitzen mit denen teilen, die in noch groesserer Not sind. Ein ergreifendes Beispiel dafuer beschreibe ich in meinem Report, der in der Lokalpresse „Bote vom Untermain“ abgedruckt wurde. Anbei sende ich euch diesen Artikel (ungekuerzte Fassung) und moechte mir damit zumindest im uebertragenen Sinne die Luo-Weisheit zu Herzen nehmen und mit euch teilen, was ich hier erfahren darf: Harter Kampf um jeden Schilling

Ausserdem gibt es jetzt endlich auch visuelle Eindruecke von meinen Erlebnissen. Auf meiner Homepage magdalena-in-kenia.jimdo.com gibt’s Fotos zu sehen.  Fuer die vielen Geldspenden, die auf mein Spendenkonto eingegangen sind, sage ich von Herzen „Dankeschoen“. „Asante sana“ auch fuer eure Nachrichten aus der Heimat ueber die ich mich immer riesig freue (auch wenn meine Ruckantworten leider meist lange auf sich warten lassen.)!

Mir geht es hier gut. Abgesehen von einer Erkaeltung, die ich mir hier im Nairobi-„Winter“ (ca. 20 Grad) eingefangen habe, kann ich mich ueber nichts beklagen.

Ich denke oft an euch zuhause und hoffe, dass ihr den Sommer geniesst und nicht allzusehr in Verpflichtungen verstrickt seid.

Allerliebste Gruesse aus Nairobi,

Magdalena

Spendenkonto:
Jesuitenmission
Liga Bank
Konto 511 55 82; BLZ 7509 0300
VWZ: 3884 Magdalena Birkle

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