Grüße aus Piura, Peru

02. September 2010 geschrieben von Kilian Lenz
Die Fahrt nach Piura mit dem Bus verlief reibungslos wenn auch mit 21 Stunden ein wenig anstrengend. Wer mich  besuchen möchte der fliegt vielleicht besser gleich nach Piura. Der Reiz der Landschaft nimmt nämlich nach der Grenze rapide ab und man fährt in die Wüste. Zu Piura ist zu sagen: eine Stadt die man in einer Stunde einmal zu Fuß durchqueren kann, es nix touristisches zu sehen gibt und von Früh und Abend mal abgesehen immer die Sonne scheint. Im Moment ist "Frühling" und wir haben mollige 26 - 28°. Meine Familie "Cruz" besteht aus Gastbruder mit 28 Jahren, Gastmutter mit 63 Jahren und der Großmutter mit 86 Jahren. ...

Der Wahnsinn begann mit einem Obstsalat…

30. August 2010 geschrieben von Anne Suffel
Dennoch soll dies hier keine kulinarische Ausführung werden. Schließlich schien es auch für mich unglaublich, dass ein Obstsalat schwere Folgen nach sich ziehen konnte. Zumindest beschränkte er sich darauf, mich nur vier Tage lang mit Bauchschmerzen ans Bett zu fesseln und mir so zu ermöglichen, mein kleines Zimmerchen besser kennen zu lernen. 10m2 und stahlgraue, leere Wände konnten durchaus eine beruhigende Wirkung entfalten. Doch dann ging es wieder aufwärts. Ich erhob mich aus den schier endlosen Tagen meiner Lethargie, um zu neuen Taten aufzubrechen. Wie jeden Tag begann es mit einem halbstündigen Morgenspaziergang durch die wunderbar motorisierte Innenstadt Piuras. Wenn man gerade nicht drohte, überfahren zu werden, war es dennoch möglich, denn unzähligen Marktständen seine Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei reichte das ...

Neuigkeiten aus Paraguay

20. August 2010 geschrieben von Hermann Mergler
PROJEKTBESCHREIBUNG Nun bin ich im 8. Monat in Paraguay und die musikalische Arbeit hat einen Rhythmus gefunden. Meine Aufgaben sind u.a. Vocalizacion (Gesangsunterricht) in kleinen Gruppen. Zur Zeit hab ich ca. 40 Schueler im Alter von 10 bis 20 Jahren. Ich musste die Schueler selber suchen und abklaeren wer wann Zeit hat. Die ersten Monate waren chaotisch. Mit Ohnmacht hab ich das Chaos ertragen und versucht aus jeder Stunde das Beste zu machen. Ab Mai hab ich alle Schueler nach Alter, Geschlecht, musikalischer Erfahrung und nach gemeinsamen Freunden neu eingeteilt. Die Kleingruppen bestehen aus 2 - 4 Teilnemer. Eine Unterrichtszeit betraegt 60 Minuten. In jedem Fall gehoert Mut dazu als Schueler der Stimme "freien Lauf" zu geben, doch genau das ist ...

Aufbruch

20. August 2010 geschrieben von Renate Pistrich
Nachdem Visum, Arbeitserlaubnis und ärztliche Registrierung aus Simbabwe noch immer auf sich warten lassen, werde ich nun einmal nach Südafrika aufbrechen und mich in der Maria Ratschitz Mission über die AIDS Behandlung informieren. Mitte September ist die Weiterreise nach Simbabwe geplant. Berichte darüber findet ihr dann unter: www.jesuitenmission.at/blog

Argentinien: „Ein reiches Land so arm“

18. August 2010 geschrieben von Fabian Voit
   Seit dem 15. März mache ich hier in San Ramon de la  Nueva Orán einen Freiwilligeneinsatz. Organisiert wird dieser über die „Werkstatt-Weltweit“ der deutschen Jesuitenmission in Nürnberg. Ich bin 23 Jahre alt und examinierter Physiotherapeut. Am Rand von Orán, im „Centro San José“  lebe und arbeite ich mindestens noch weitere sechs Monate.  1. Rundbrief Fabian